
root@ubuntu:~$ sudo systemctl restart
root@ubuntu:~$ sudo chmod +x app.sh

Bekannt, vielseitig, zuverlässig
Linux für zu Hause und den Beruf.
Ubuntu zählt zu den bekanntesten Linux-Distributionen. Das System verbindet eine einfache Bedienung mit einer grossen Softwareauswahl und eignet sich für private Rechner, Entwicklung, Ausbildung und viele professionelle Aufgaben.
Leichter Einstieg
Ein grafischer Installer, klare Menüs und sinnvolle Voreinstellungen erleichtern den Wechsel von Windows oder macOS.
Langzeitpflege
LTS-Ausgaben sind auf einen ruhigen, langfristigen Einsatz ausgerichtet und erhalten über einen längeren Zeitraum Aktualisierungen.
Grosse Softwareauswahl
Programme lassen sich über die grafische App-Verwaltung, APT, Snap oder direkt von den jeweiligen Herstellern installieren.
Moderner Desktop
Die angepasste GNOME-Oberfläche kombiniert eine übersichtliche Arbeitsumgebung mit Dock, Suche und virtuellen Arbeitsflächen.
Breite Hardwarebasis
Ubuntu unterstützt viele Notebooks und Desktop-PCs. Zusätzliche Treiber können bequem über die Systemeinstellungen verwaltet werden.
Aktive Community
Dokumentation, Foren und zahlreiche Anleitungen helfen bei den ersten Schritten ebenso wie bei anspruchsvolleren Aufgaben.
Seit 2004
Die Geschichte von Ubuntu.
Canonical veröffentlichte Ubuntu 2004 unter der Leitung von Mark Shuttleworth. Die Distribution baut auf Debian auf und verfolgt seit Beginn das Ziel, Linux für möglichst viele Menschen einfach zugänglich zu machen. Der Name „Ubuntu“ steht sinngemäss für Menschlichkeit gegenüber anderen – ein Gedanke, der auch die offene Community prägt.
Ubuntu erscheint üblicherweise alle sechs Monate. Alle zwei Jahre folgt eine LTS-Ausgabe mit langfristiger Pflege. Heute wird Ubuntu auf privaten Rechnern, in Schulen und Unternehmen sowie auf Servern und in Cloud-Umgebungen eingesetzt.

Warum Ubuntu so beliebt ist
Die grafische Installation, regelmässige Sicherheitsupdates, eine grosse Softwareauswahl und die breite Dokumentation erleichtern den Einstieg. Viele Geräte laufen bereits mit den mitgelieferten Treibern.
Ubuntu eignet sich für Desktop-PCs und Notebooks ebenso wie für Entwicklungsumgebungen. Die aktive internationale Community hilft beim Lernen und bei konkreten Fragen.
Unsere Einschätzung
Vertraut genug für den Einstieg. Offen genug für mehr.
Ubuntu richtet sich nicht nur an Linux-Neulinge. Entwickler profitieren von einer gut dokumentierten Paketbasis, einem leistungsfähigen Terminal und einer breiten Unterstützung durch Softwareanbieter.
Für alltägliche Aufgaben stehen Browser, Büroprogramme, Medienwerkzeuge und Kommunikationssoftware bereit. Wer andere Bedienkonzepte bevorzugt, kann ausserdem offizielle Ubuntu-Varianten mit alternativen Desktopoberflächen wählen.
Die Kombination aus komfortabler Oberfläche und klassischer Linux-Technik macht Ubuntu zu einer vielseitigen Alternative zu Windows und macOS.

Welche Ausgabe passt?
LTS oder Zwischenversion.
Ubuntu erscheint in langfristig gepflegten LTS-Ausgaben und in kürzer unterstützten Zwischenversionen. Entscheidend ist, ob dir Planbarkeit oder besonders neue Software wichtiger ist.
Ubuntu LTS
Langfristig gepflegt- Ruhige Basis für Alltag und produktive Systeme
- Weniger häufige grosse Versionswechsel
- Sehr gut für Einsteiger und Arbeitsrechner
- Breite Dokumentation und Softwareunterstützung
Zwischenversion
Neuere Funktionen- Aktuellere Desktop- und Systemkomponenten
- Kürzerer Unterstützungszeitraum
- Regelmässigeres Upgrade auf die nächste Ausgabe
- Gut zum Testen neuer Ubuntu-Entwicklungen
Aktuelle LTS-Ausgabe
Ubuntu 26.04 LTS „Resolute Raccoon“.
Die im April 2026 erschienene Ausgabe verbindet einen aktuellen Linux-Kernel mit GNOME 50 und fünf Jahren regulärer Sicherheits- und Wartungsupdates bis April 2031.
Kernel und Hardware
Die 26.04-Reihe verwendet Linux 7.0 als Basis. Neue Treiber erweitern die Unterstützung moderner Prozessoren, Grafiklösungen und weiterer Hardware.
GNOME 50
Die neue Desktopgeneration bringt Verbesserungen an Oberfläche, Wayland und der Bedienung auf modernen Displays. Der genaue Funktionsumfang hängt vom installierten Paketstand ab.
Sicherheit und Laufzeit
Aktualisierte Sicherheitskomponenten und die fünfjährige LTS-Pflege machen diese Version interessant für langfristig eingesetzte Arbeitsrechner.

Technische Eckdaten
Version: Ubuntu 26.04 LTS „Resolute Raccoon“
Veröffentlicht: April 2026
Desktop: GNOME 50
Kernelbasis: Linux 7.0
Reguläre LTS-Pflege: bis April 2031
Abbilder: AMD64 und ARM64
Das Desktop-Abbild für AMD64 wird auf der offiziellen Downloadseite derzeit mit etwa 5,9 GB angegeben. Die Dateigrösse kann sich bei neuen Abbildern ändern.
Unter der Haube
Drei Wege zur Software.
Grafisch installieren, klassische Debian-Pakete mit APT verwalten oder Anwendungen als Snap nutzen – Ubuntu bietet mehrere passende Wege.
App-Verwaltung
Programme grafisch suchen, installieren und aktualisieren – ideal für den unkomplizierten Einstieg.
APT
Die bewährte Paketverwaltung für Debian-Pakete arbeitet schnell, transparent und zuverlässig im Terminal.
sudo apt update
sudo apt upgradeSnap
In sich geschlossene Anwendungspakete vereinfachen die Bereitstellung aktueller Programme auf verschiedenen Ubuntu-Versionen.
Desktop-Erfahrung
GNOME 48 im Rückblick.
Ein Blick zurück auf GNOME 48 zeigt, wie sich Ubuntus Desktop weiterentwickelt hat. Mit Ubuntu 26.04 LTS ist inzwischen GNOME 50 im Einsatz.
Unser Eindruck aus dem GNOME-48-Test
Im Test wirkte die Oberfläche aufgeräumt, die Navigation flüssig und die Anordnung der Einstellungen logisch. Fensterverwaltung, Anwendungsmenü und Unterstützung für hochauflösende Displays gehörten zu den Stärken.
Die Vorlage hebt ausserdem Wayland, Energieeffizienz auf Notebooks und Stabilität hervor. Welche Verbesserungen im Alltag spürbar sind, hängt immer auch von Gerät, Treibern und Anwendungen ab.
Was macht der Linux-Kernel?
Er verbindet Software und Hardware. Er verwaltet unter anderem Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafik, Netzwerk und angeschlossene Geräte. Ubuntu kombiniert diese technische Grundlage mit einem grafischen Desktop.

Ubuntu in Bildern
Entdecke die Welt von Ubuntu.
Ubuntu verbindet moderne Technik mit der Freiheit von Open Source. Unsere Motive zeigen den unverwechselbaren Charakter der Distribution und Tux als sympathischen Begleiter durch die Linux-Welt.




Ehrlich betrachtet
Stärken und Punkte zum Beachten.
Ubuntu ist eine runde Desktop-Distribution, trotzdem hängt die beste Wahl immer von Hardware, Arbeitsweise und persönlichen Vorlieben ab.
Stärken
- Einsteigerfreundliche Installation und Bedienung
- Grosse Community und umfangreiche Dokumentation
- Viele Programme und breite Herstellerunterstützung
- LTS-Ausgaben für planbaren Betrieb
- Geeignet für Alltag, Lernen und Entwicklung
Zu beachten
- Snap-Pakete sind nicht bei allen Linux-Nutzern beliebt
- Neue Zwischenversionen erfordern häufigere Upgrades
- Die GNOME-Oberfläche unterscheidet sich deutlich von Windows
- Bei spezieller Hardware können zusätzliche Treiber nötig sein
- Vor der Installation empfiehlt sich ein Test im Live-System
Erfahrungen aus der Vorlage
Vier Perspektiven auf Ubuntu.
Langjährige Linux-Nutzer und Einsteiger beschreiben, was ihnen an Ubuntu gefällt: die einfache Bedienung, die Softwareauswahl, die Community und die langfristig gepflegten Ausgaben.
„Ich nutze Ubuntu Linux mittlerweile seit über zehn Jahren auf meinen privaten und beruflichen Computern. Was mich bis heute begeistert, ist die Stabilität des Systems. Selbst nach zahlreichen Updates läuft Ubuntu zuverlässig und schnell.
Besonders schätze ich die einfache Softwareverwaltung, die hohe Sicherheit und die grosse Community. Probleme lassen sich meist innerhalb weniger Minuten lösen, da es für nahezu jede Frage eine passende Lösung gibt.
Im Vergleich zu anderen Betriebssystemen benötigt Ubuntu deutlich weniger Ressourcen und läuft auch auf älterer Hardware erstaunlich flüssig. Für mich ist Ubuntu heute die perfekte Kombination aus Stabilität, Leistung und Benutzerfreundlichkeit.“
„Vor meinem Umstieg auf Ubuntu hatte ich noch nie mit Linux gearbeitet. Anfangs war ich etwas skeptisch, da ich dachte, Linux sei nur etwas für Profis. Nach der Installation war ich jedoch positiv überrascht.
Die Einrichtung verlief einfach und viele Programme waren bereits vorinstalliert. Das System wirkt modern, übersichtlich und schnell. Besonders gefallen mir die regelmässigen Sicherheitsupdates und die Tatsache, dass Ubuntu kostenlos genutzt werden kann.
Nach kurzer Eingewöhnung konnte ich problemlos im Internet surfen, E-Mails schreiben, Videos anschauen und Office-Anwendungen nutzen. Für Einsteiger, die Linux ausprobieren möchten, ist Ubuntu meiner Meinung nach eine der besten Linux-Distributionen überhaupt.“
„Seit mehr als zwölf Jahren nutze ich verschiedene Linux-Distributionen sowohl privat als auch beruflich. In dieser Zeit habe ich zahlreiche Systeme getestet, bin jedoch immer wieder zu Ubuntu zurückgekehrt. Die aktuelle Ubuntu-Version überzeugt mich besonders durch ihre Stabilität, die moderne Desktop-Oberfläche und die hervorragende Hardware-Unterstützung.
Bereits direkt nach der Installation wurden sämtliche Komponenten meines Computers problemlos erkannt. WLAN, Drucker, Grafikkarte und weitere Geräte funktionierten ohne zusätzliche Treiberinstallationen. Gerade für Anwender, die ein zuverlässiges System für den täglichen Einsatz suchen, ist Ubuntu eine ausgezeichnete Wahl.
Besonders schätze ich die grosse Community, die umfangreiche Dokumentation und die riesige Auswahl an Software. Egal ob Office-Anwendungen, Multimedia, Programmierung oder Gaming – für nahezu jeden Anwendungsbereich stehen passende Programme zur Verfügung. Auch die regelmässigen Sicherheitsupdates und die langfristig unterstützten LTS-Versionen sorgen dafür, dass Ubuntu sowohl auf Desktop-PCs als auch auf Notebooks und Servern zuverlässig arbeitet.“
„Vor meinem Umstieg auf Ubuntu hatte ich ausschliesslich mit Windows gearbeitet. Da mein älterer Computer immer langsamer wurde und ich nach einer kostenlosen Alternative suchte, entschied ich mich dazu, Ubuntu auszuprobieren.
Die Installation verlief überraschend einfach. Bereits nach wenigen Minuten war das System eingerichtet und einsatzbereit. Besonders positiv aufgefallen ist mir die moderne und aufgeräumte Benutzeroberfläche. Viele Funktionen sind selbsterklärend und lassen sich ohne technische Vorkenntnisse bedienen.
Im täglichen Einsatz verwende ich Ubuntu hauptsächlich für das Surfen im Internet, Online-Banking, E-Mails, Videostreaming und Büroarbeiten. Alle benötigten Programme konnte ich unkompliziert installieren. Auch die Geschwindigkeit des Systems hat mich überzeugt. Mein Computer startet schneller und arbeitet deutlich flüssiger als zuvor.
Nach einigen Wochen Nutzung habe ich festgestellt, dass Ubuntu wesentlich wartungsärmer ist als mein bisheriges Betriebssystem. Updates werden zuverlässig installiert und das System läuft stabil, ohne Abstürze oder Fehlermeldungen.“
Ubuntu im Video
Ubuntu in bewegten Bildern.
Entdecke Ubuntu im Überblick und sieh dir an, wie die Installation und der Alltag mit Linux aussehen. Beide Videos starten automatisch und ohne Ton, sobald sie geladen werden. Den Ton kannst du bei Bedarf im jeweiligen Player einschalten.
Distributionen im Vergleich
Welche Stärken passen zu dir?
Welche Linux-Distribution eignet sich für den Einstieg, fürs Gaming oder als Server? Die Sterne geben dir eine schnelle Orientierung. Welche Wahl am besten passt, hängt von deinen Anforderungen und deiner Hardware ab.
| Distribution | Einsteiger | Gaming | Server |
|---|---|---|---|
| Debian | ★★★★☆ | ★★★☆☆ | ★★★★★ |
| Ubuntu | ★★★★★ | ★★★★☆ | ★★★★☆ |
| Linux Mint | ★★★★★ | ★★★★☆ | ★★★☆☆ |
| Arch Linux | ★☆☆☆☆ | ★★★★★ | ★★★☆☆ |
Bereit für Ubuntu?
Ausprobieren, installieren und frei arbeiten.
Lade Ubuntu direkt von der offiziellen Projektseite herunter. Du kannst das ISO-Abbild zunächst als Live-System starten und die Hardware testen, bevor du etwas installierst.
Offizieller Ubuntu-DownloadUbuntu: offen, vielseitig und alltagstauglich.
Ein guter Startpunkt für alle, die Linux kennenlernen oder produktiv einsetzen möchten.
Ubuntu Linux
Die Geschichte einer der beliebtesten Linux-Distributionen
Ubuntu Linux gehört heute zu den bekanntesten und beliebtesten Linux-Betriebssystemen weltweit. Die Distribution wurde im Jahr 2004 von der Firma Canonical Ltd. unter der Leitung von Mark Shuttleworth veröffentlicht. Das Ziel war es, ein modernes, kostenloses und benutzerfreundliches Betriebssystem für jedermann bereitzustellen.
Der Name „Ubuntu“ stammt aus einer afrikanischen Philosophie und bedeutet sinngemäss „Menschlichkeit gegenüber anderen“. Genau diese Idee prägt Ubuntu bis heute: Ein freies Betriebssystem, das allen Menschen offensteht und von einer weltweiten Community gemeinsam weiterentwickelt wird.
Die Entwicklung von Ubuntu
Ubuntu basiert auf Debian Linux und nutzt dessen stabile Grundlage als Basis. Durch eine einfachere Bedienung, regelmäßige Updates und eine moderne Benutzeroberfläche entwickelte sich Ubuntu schnell zu einer der beliebtesten Linux-Distributionen für Privatanwender, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.
Seit seiner ersten Veröffentlichung erscheint alle sechs Monate eine neue Ubuntu-Version. Zusätzlich werden sogenannte LTS-Versionen (Long Term Support) veröffentlicht, die über mehrere Jahre Sicherheitsupdates und Support erhalten.
Linux verstehen & Terminal entdecken
Entdecke die Grundlagen von Linux, seine Stärken und Grenzen, verschiedene Distributionen und 30 praktische Terminalbefehle. Die Themen lassen sich einzeln aufklappen.
Was ist Linux

Linux ist ein kostenloses Betriebssystem für Computer, das von einer Community von Open-Source-Entwicklern unter maßgeblicher Mitwirkung des finnischen Programmierers Linus Torvalds erstellt und erstmals 1991 zur Verfügung gestellt wurde.
Linux ist ein sogenanntes „freies Betriebssystem“ und eine kostenlose Alternative zu bekannteren Betriebssystemen wie Windows oder OS/X. Anders als bei diesen Mainstream-Betriebssystemen ist der Linux-Quellcode frei zugänglich: Jeder kann an der Weiterentwicklung mitarbeiten. Technisch gesehen ist Linux ein „Kernel“, die grundlegende Komponente des Betriebssystems.
Diese Haltung hat Linux den Ruf als eine Keimzelle für Innovation eingebracht. Linux hat Merkmale entwickelt, die von den großen Betriebssystemen übernommen wurden.
Linux unterstützt eine Reihe von Programmiersprachen, darunter PHP, Perl, Ruby, Python und andere. Diese Vielseitigkeit gibt den Entwicklern die Freiheit den Code in der Sprache zu schreiben, die ihnen am besten liegt.
Linux folgt einem kostenlosen Open-Source-Modell für Software-Entwicklung sowie -Vertrieb und ist über Linux-Distributionen verfügbar (auch „Distris“ genannt). Man braucht Linux nicht zu kaufen, um es zu verwenden, zu vertreiben oder zu modifizieren. Zurzeit sind mehr als 300 modifizierte Linux-Distributionen erhältlich und es werden ständig neue Versionen entwickelt.
Zu den beliebtesten Linux-Distributionen gehören derzeit Arch Linux, LXLE, Manjaro Linux, Cent OS, Mageia, Fedora, openSUSE, Ubuntu, Debian GNU/Linux und Linux Mint. Obwohl es ursprünglich als Betriebssystem für bestimmte Intel-Computer entwickelt wurde, ist Linux mittlerweile die am häufigsten portierte oder hochgeladene Computersoftwareplattform.
Mehr als 95 Prozent der 500 schnellsten Computer der Welt verwenden in irgendeiner Form ein Linux-Betriebssystem. Der Einsatz von Linux hat im letzten Jahrzehnt nur langsam zugenommen, doch da eine neue Generation mit Linux entwickelt, ist zu erwarten, dass auch mehr Nutzer zu Linux übergehen werden.
Pro und Contra

Linux Mint bietet einen vertrauten Desktop, viele Programme für den Alltag und eine einfache Softwareverwaltung. Das System ist kostenlos und lässt sich gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Vor einem Wechsel lohnt sich trotzdem ein Blick auf die eigenen Geräte und Lieblingsprogramme: Manche Spezialsoftware, einzelne Spiele oder bestimmte Hardware benötigen weiterhin Windows oder etwas zusätzliche Einrichtung.
Pro:
- Freies Betriebssystem: Die Verwendung von Linux ist kostenlos. Es fallen keine Lizenzgebühren an
- Sicherheit: Durch die Veröffentlichung des Quellcodes werden Sicherheitslücken schnell behoben
- Große Community: Durch eine Vielzahl an Benutzern wird die Entwicklung sowie Verbesserung voran getrieben
- Software: Mittlerweile gibt es so gut wie alles was man auch von Windows/Microsoft kennt für Linux. Auch umfangreiche Office-Pakete, die denen von Microsoft in nichts nachstehen, gehören zu den meisten Distributionen
Contra:
- Hardware: Nicht jede Hardware die unter Windows lauffähig ist, funktioniert auch unter Linux wobei sich dies in den letzten Jahren stark verbessert hat
- Spiel: Was die Spielerwelte angeht, kann Linux leider nicht mit Windows mithalten. Viele aktuelle Spiele werden nur für Windows und Konsolen entwickelt
Fazit:
Viele öffentliche Einrichtungen haben ihre Systeme auf Linux umgestellt. Dies liegt sicher daran, dass im Gegensatz zu Windows keine Lizenzkosten anfallen, und zum anderen weil Linux als sehr robustes Betriebssystem bekannt ist.
Distributionen

Auch wenn alle den Linux-Kernel gemeinsam haben, bauen diverse Linux-Distributionen zusätzlich zu ihrem Open-Source-Fundament auf ihrem eigenen Betriebssystem auf. Linux-Distributionen, auch „Distris“ genannt, warten mit einer Reihe von Hintergründen und Funktionen auf.
Ubuntu ist das weltweit beliebteste kostenlose Betriebssystem und die am stärksten verbreitete Linux-Software. Zu den derzeit beliebtesten Distributionen zählen Arch Linux, LXLE, Manjaro Linux, Cent OS, Mageia, Fedora, openSUSE, Ubuntu, Debian GNU/Linux und Linux Mint.
Da diese Distributionen immer beliebter werden, lassen sich mehr Nutzer dazu motivieren, Linux auszuprobieren.
30 Befehle

Die 30 wichtigsten Terminal Befehle
Das Linux Terminal gehört zu den leistungsstärksten Werkzeugen eines Linux-Systems. Mit den richtigen Befehlen lassen sich Dateien verwalten, Programme installieren, Prozesse überwachen, Server administrieren und Netzwerke analysieren.
Diese Sammlung enthält 30 wichtige Linux-Terminalbefehle für Debian, Ubuntu, Linux Mint, openSUSE, Fedora, Arch Linux, Kali Linux und viele weitere Linux-Distributionen.
Dateien und Ordner 1–30
1. Aktuelles Verzeichnis anzeigen
Zeigt den vollständigen Pfad des aktuellen Arbeitsverzeichnisses.
pwd2. Dateien und Ordner anzeigen
Listet alle Dateien und Verzeichnisse im aktuellen Ordner auf.
ls3. Detaillierte Dateiliste
Zeigt Dateigrösse, Besitzer, Rechte und versteckte Dateien an.
ls -lah4. Verzeichnis wechseln
Wechselt in einen anderen Ordner.
cd /pfad/zum/ordner5. Home-Verzeichnis öffnen
Springt direkt in dein persönliches Benutzerverzeichnis.
cd ~6. Eine Ebene zurück
Wechselt in den übergeordneten Ordner.
cd ..7. Neuen Ordner erstellen
Legt einen neuen Ordner an.
mkdir MeinOrdner8. Neue Datei erstellen
Erstellt eine leere Datei.
touch datei.txt9. Datei kopieren
Kopiert eine Datei.
cp datei.txt backup.txt10. Datei verschieben oder umbenennen
Verschiebt Dateien oder benennt sie um.
mv datei.txt neuername.txt11. Datei löschen
Löscht eine einzelne Datei.
rm datei.txt12. Ordner löschen
Löscht einen kompletten Ordner inklusive Inhalt.
rm -r MeinOrdner13. Leeren Ordner löschen
Entfernt einen leeren Ordner.
rmdir MeinOrdner14. Datei anzeigen
Gibt den Inhalt einer Textdatei aus.
cat datei.txt15. Datei seitenweise lesen
Ideal für längere Textdateien.
less datei.txt16. Anfang einer Datei anzeigen
Zeigt die ersten zehn Zeilen einer Datei.
head datei.txt17. Ende einer Datei anzeigen
Zeigt die letzten zehn Zeilen einer Datei.
tail datei.txt18. Logdatei live überwachen
Neue Einträge erscheinen sofort auf dem Bildschirm.
tail -f /var/log/syslog19. Ordnergrösse anzeigen
Zeigt die Gesamtgrösse eines Ordners.
du -sh MeinOrdner20. Speicherplatz anzeigen
Zeigt belegten und freien Speicherplatz aller Laufwerke.
df -h21. Dateien suchen
Sucht Dateien anhand ihres Namens.
find /home -name "*.pdf"22. Moderne Dateisuche
Schneller Ersatz für den find-Befehl.
fd pdf23. Text in Dateien suchen
Sucht nach einem Begriff innerhalb von Dateien.
grep "Suchbegriff" datei.txt24. Ripgrep
Sehr schnelle Alternative zu grep.
rg Suchbegriff25. Dateien mit locate finden
Durchsucht die Dateidatenbank des Systems.
locate datei.txt26. Speicherort eines Programms anzeigen
Zeigt den Installationspfad eines Befehls.
which python327. Programmdateien suchen
Zeigt Programm, Quellcode und Handbuchseiten.
whereis bash28. Handbuch öffnen
Öffnet die vollständige Dokumentation eines Befehls.
man ls29. Kurzbeschreibung eines Befehls
Zeigt eine kurze Erklärung.
whatis grep30. Hilfe anzeigen
Viele Programme besitzen eine integrierte Hilfe.
ls --help
Linux Distros
Entdecke Distributionen und Linux-Projekte. Tippe auf ein Motiv, um mehr zu erfahren.

Linux-Wallpaper in HD
Wähle dein Lieblingsmotiv und öffne das Bild in voller Auflösung. Von openSUSE bis CachyOS findest du hier die Wallpaper aus unserer bisherigen Galerie.
openSUSEHD öffnen ↗
DebianHD öffnen ↗
Arch LinuxHD öffnen ↗
Kali LinuxHD öffnen ↗
UbuntuHD öffnen ↗
Damisoft OriginalHD öffnen ↗
Linux MintHD öffnen ↗
CachyOSHD öffnen ↗Tipp: Nach dem Öffnen kannst du das Bild im Browser speichern. Unter Linux liegen systemweite Desktop-Hintergründe häufig im Ordner /usr/share/wallpapers.
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