Retro Games

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Das Nintendo Entertainment System (kurz meist NES genannt) ist eine stationäre 8-Bit-Spielkonsole des japanischen Spielkonsolenherstellers Nintendo. Die Konsole erschien in Nordamerika, Brasilien, Europa, Asien und Australien. Die japanische Version wurde als Famicom (kurz für Family Computer) vermarktet. Das NES war mit über 60 Millionen verkauften Einheiten lange Zeit die meistverkaufte Konsole überhaupt. Nach dem Zusammenbruch der Videospielebranche im Jahre 1983, dem sogenannten „Video Game Crash“, belebte Nintendo den Heimkonsolenmarkt mit ihrer Konsole neu. Der Controller führte das Steuerkreuz (kurz: D-Pad für Direction-Pad) ein und definierte die grundsätzliche Tastenanordnung der Gamepads. Bekannte Spieleserien wie Super Mario Bros., The Legend of Zelda, Metroid oder Castlevania gaben auf dem NES ihr Heimkonsolen-Debüt.


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Der Amiga 500 ist der meistverkaufte Amiga-Computer von Commodore. Er wurde im Mai 1987 auf der CeBit zusammen mit dem Amiga 2000 vorgestellt und besitzt ähnliche Leistungsdaten wie dieser. Zielgruppe für den Rechner waren vor allem Privatanwender mit kleinerem Geldbeutel.

Zulasten der Aufrüstbarkeit wurde auf ein Desktop- bzw. Towergehäuse verzichtet und stattdessen ein Design gewählt, das dem des Commodore 128 ähnelte. Der Amiga 500 war – mehr noch als der Amiga 2000 – zu seiner Zeit besonders als Spielecomputer beliebt, da Bild- und Tonqualität dem damals üblichen PC deutlich überlegen waren.

Marktpolitisch war der Amiga 500 vor allem als Antwort auf den erfolgreichen Konkurrenten Atari ST konzipiert. In der Praxis erfüllte der Amiga 500 die ihm zugedachte Rolle und hängte den Atari ST im Wettbewerb deutlich ab. Allerdings verschob er das allgemeine Image der Amiga-Modellreihe weiter deutlich in Richtung eines „Spielcomputers“.


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Der Commodore 64 (kurz C64, umgangssprachlich 64er oder „Brotkasten“) ist ein 8-Bit-Heimcomputer mit 64 KB Arbeitsspeicher.

Seit seiner Vorstellung im Januar 1982 auf der Winter Consumer Electronics Show war der von Commodore gebaute C64 Mitte bis Ende der 1980er Jahre sowohl als Spielcomputer als auch zur Softwareentwicklung äußerst populär. Er gilt als der meistverkaufte Heimcomputer weltweit – Schätzungen der Verkaufszahlen bewegen sich zwischen 12,5 Mio. und 30 Mio. Exemplaren. Der C64 ermöglichte mit seiner umfangreichen Hardwareausstattung zu einem – nach einer teureren Einführungsphase – erschwinglichen Preis in den 1980er-Jahren erstmals Zugang zu einem für die damalige Zeit leistungsstarken Computer.

Im Gegensatz zu modernen PCs verfügte der C64, wie es zu dieser Zeit bei Heimcomputern üblich war, über keinerlei interne Massenspeichergeräte. Alle Programme mussten von externen Laufwerken, wie dem Kassettenlaufwerk Datasette oder dem 5¼″-Diskettenlaufwerk VC1541, oder von einem Steckmodul (Cartridge) geladen werden. Lediglich Grundfunktionen wie der Kernal, der BASIC-Interpreter und zwei Bildschirmzeichensätze waren in drei ROM-Chips mit Speicherkapazitäten von zweimal acht und einmal vier KB gespeichert.


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Das Sega Mega Drive (jap. メガドライブ, Mega Doraibu; in Nordamerika als Sega Genesis vermarktet) ist eine 16-Bit-Heimvideospielkonsole des japanischen Unternehmens Sega. Sie kam 1988 auf den Markt und stand später hauptsächlich in Konkurrenz zum Super Nintendo Entertainment System. In Südkorea wurde die Konsole von Samsung unter den Namen Super Gam*Boy vertrieben. 2019 veröffentlichte Sega als Reminiszenz die Retrokonsole Mega Drive Mini.


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Atari ist eine Unternehmens- und Produktbezeichnung mit wechselnden Namensträgern im Bereich Unterhaltungselektronik und Computerspiele.

Der erste Träger dieses Namens, das US-amerikanische Unterhaltungselektronikunternehmen Atari, Inc., wurde am 27. Juni 1972 von Nolan Bushnell und Ted Dabney gegründet und gilt als technologische Keimzelle und Vorreiter vieler Entwicklungen der Kommunikationsbranche in der heutigen Zeit. Anfang bis Mitte der 1980er Jahre stieg das mittlerweile auch international operierende Unternehmen zum größten Entwickler und Hersteller von Videospielen für Spielhallenautomaten, Heimvideospielsysteme (z. B. Atari VCS 2600) und Heimcomputer auf.

Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch der nordamerikanischen Videospielbranche wurde die inzwischen von Warner Communications übernommene Atari, Inc. 1984 in die Bereiche Arcade-Spiele und Unterhaltungselektronik aufgespalten. Die Arcade-Sparte wurde von Warner unter dem Namen Atari Games, Inc. getrennt weitergeführt und existierte unter diesem Namen und mit wechselnden Besitzern bis 1998 weiter. Die Unterhaltungselektronik-Sparte wurde von Warner dagegen an Commodore-Gründer Jack Tramiel verkauft. Die neue Atari Corporation verlagerte den Schwerpunkt der Produkte durch Einführung der ST-Computerbaureihe erfolgreich auf den Heimanwenderbereich. Ab Anfang der 1990er Jahre erlitt das Unternehmen jedoch drastische Umsatz- und Gewinneinbrüche; 1996 wurden die letzten noch verbliebenen Abteilungen aufgelöst und das Unternehmen fusionierte mit dem Festplattenhersteller JT Storage.


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Die 1970er Jahre

Pong (Illustration)

Anfang der 1970er-Jahre entwickelten sich aus der bestehenden massenproduzierten und daher relativ preisgünstigen Fernsehtechnologie elektronische Spielautomaten, die erstmals auch münzbetrieben der Öffentlichkeit zugänglich waren. Deshalb auch die Bezeichnung Videospiel. Das erste erfolgreiche Spiel war Pong, von Atari-Gründer Nolan Bushnell. Dieser sah das Spiel auf einer Messepräsentation bei dem Spieleerfinder Ralph Baer und entwickelte es weiter. Die Automaten traf man anders als heute weniger in Spielhallen, sondern – auch für Kinder zugänglich – in Eingängen von Supermärkten, Kinos, Kiosken, Pommesbuden, Kantinen, oder anderen öffentlichen Orten. Ein Spiel für eine Mark war normal.
Im Laufe der 1970er-Jahre entwickelten sich die Videospiele rasant und wurden z. B. von Firmen wie Atari oder Magnavox in Form von Videospielkonsolen auch für Heimanwender attraktiver; dadurch verloren die öffentlichen Spielhallen allmählich ihre Vormachtstellung im Bereich der Videospiele. Mit der Umsetzung des sehr erfolgreichen Spielhallenspiels Space Invaders für das Atari 2600 kam 1979 der Durchbruch für die Heimkonsolen, die sich rasant zum Massenartikel entwickelten.